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Wein und Fußball


Veröffentlicht am 13. März 2015

„Ich bin heute glücklicher ihn zu sehen als früher. Wir haben einige schwierige Phasen in unserer Karriere durchlebt. Aber zum Ende wurde es immer friedlicher und sehr respektvoll. Heute freuen wir uns, ein gutes Abendessen gemeinsam einzunehmen oder ein gutes Glas Wein zu trinken und reden dabei natürlich viel über Fußball. Wir können über die Unterschiede, die es früher zwischen uns gab auch lachen.”

(Arsène Wenger über Alex Ferguson, BBC-Interview, 7. März 2015)

Wenger & Mourinho


Veröffentlicht am 21. April 2014

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„Arsène Wenger ist ein cooler Typ – außerhalb des Spielgeschehens. Er ist umgänglich, und ich kann mich mit ihm über alles Mögliche unterhalten. Wir können über Wein und andere Dinge des Lebens reden. Bei UEFA-Sitzungen war es ihm stets ein Anliegen, anderen Trainern zu helfen. Aber wenn es an Spieltagen um seine Mannschaft geht, ist er wie ausgewechselt. Ich konnte Arsène immer gut verstehen und mich sogar mit seinem völligen Wandel identifizieren. Etwas davon steckte auch in mir. Wenn wir einen Wesenszug gemeinsam haben, so ist es der, dass wir es absolut hassten zu verlieren.“

„Das erste Mal, dass ich José Mourinho als potentielle Gefahr wahrnahm, geschah anlässlich seiner Pressekonferenz als Trainer von Chelsea im Sommer 2004. ‚I`m the special one‘, verkündete José. ‚Was für ein frecher junger Spund‘ dachte ich, als ich sah, wie er die Presse mit reichlich zitierfähigem Material fütterte. Eine innere Stimme sagte mir: ‚Ein Neuer. Jung. Sinnlos, über ihn zu reden. Sinnlos, sich mit ihm anzulegen. Aber er ist intelligent und selbstbewusst genug, mit der Aufgabe bei Chelsea fertig zu werden.‘ Chelsea entwickelte sich zu einer Mannschaft, die unglaublich schwer zu besiegen war. Nachdem Mourinho angetreten war, gewann ich kein Spiel mehr an der Stamford Bridge.“

(Alex Ferguson, Meine Autobiographie, Verlag Edel, 2014)

Alex & Harry


Veröffentlicht am 30. Oktober 2013

Zwei Legenden greifen zur Feder

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„Ich würde den Verantwortlichen der FA nicht einmal dann zutrauen, einen guten Trainer zu finden, wenn ihr eigenes Leben davon abhinge. Der englische Fußball wird von Leuten geführt, die keine Ahnung haben. Und die sollen allen Ernstes den Nationaltrainer auswählen!“ So etwas sitzt und verkauft sich. Harry Redknapp macht aus seiner Abneigung gegen Verbandsbosse und Funktionäre keinen Hehl, besonders wenn diese der englischen Football Association angehören. So nachzulesen in seiner Autobiographie, in typischer Redknapp-Art in einem Vorabdruck der Daily Mail veröffentlicht. Das bei Ebury Press erscheinende Werk umfasst 432 Seiten und trägt den schlichten Titel „Harry“, Fußball-England weiß wer gemeint. An Seitenzahl unterlegen, er bringt es „nur“ auf 416, aber an Titeln um Lichtjahre entfernt und auch noch sechs Lebensjahre mehr auf dem Kreuz, wirft Britanniens berühmtester Pensionär zeitgleich mit Redknapp seine Erinnerungen auf den Markt. Weiterlesen