Schlagwort-Archive: Weltfußballer

Der Beste in der stärksten Zeit


Veröffentlicht am 21. November 2015

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„Pelé und Maradona haben beide auf ihre Weise das Spiel geprägt und jeder für sich zu seiner Zeit einen großen Unterschied gemacht – aber der Fußball hat sich entwickelt. Die Spieler sind heute besser als damals, das Spiel ist es auch. Messi ragt heute heraus, er ist der Beste in der stärksten Zeit der Fußball-Geschichte. Aber Messi wäre nicht so gut, wenn es Cristiano Ronaldo nicht gäbe. Ohne Ronaldo wäre er nicht viermal Weltfußballer geworden – und umgekehrt ist es genauso. Sie pushen sich gegenseitig. Beide sind fantastische Torjäger. Der Unterschied zwischen beiden liegt darin, dass Messi bei Barca wesentlich stärker in das Mannschaftsspiel eingebunden ist, als Ronaldo in Madrid.“

(Xavi, Interview ESPN, 18. November 2015)

Viel Alltagskost, wenige Kracher


Veröffentlicht am 10. April 2015

Ivica Olić wartet weiter auf sein erstes Tor im HSV-Trikot. Am Samstagabend geht es gegen die alten Wolfsburger Kollegen.

Ivica Olić wartet weiter auf sein erstes Tor im HSV-Trikot. Am Samstagabend geht es gegen die alten Wolfsburger Kollegen.

Europas Ligen arbeiten den Spielplan ab

Bayern kann am Samstag die 70-Punkte-Schwelle erreichen, die Eintracht wird in der Allianz-Arena wohl kein Stolperstein bei diesem Vorhaben. Der HSV kämpf vor ausverkaufter Heimkulisse gegen Wolfsburg ums Überleben. Vielleicht schaffen Fans und Zuschauer, was viele dem Team nicht mehr zutrauen, eine große Vorstellung. In Gladbach will die Borussia gegen den Namensvetter aus Dortmund Champions League Ambitionen untermauern. Wer gegen einen Drittligisten aus dem Pokal fliegt, mag von seinen Fans beklatscht werden, sollte aber vielleicht kleinere Brötchen backen. Der BVB trotz eigener Probleme wohl mit Chancen auf einen Auswärtssieg, wenn Gladbach die blamable Leistung aus der Wochenmitte abruft. Der VfB Stuttgart greift wiederholt nach dem Strohhalm, der heißt Werder Bremen und ist Gast im Daimler-Stadion. Die Stevens Truppe möchte liebend gern die Rote Laterne loswerden und dadurch etwas Fahrt aufnehmen. Sollte Stuttgart punkten, riecht es nach dem letzten Platz für Paderborn. Deren Gäste aus Augsburg sind in der Konstellation und ihrer eigenen, famosen Verfassung für einen Auswärtssieg durchaus gut. Hannover – Hertha, Schalke – Freiburg, Mainz – Leverkusen, Köln – Hoffenheim lauten die restlichen Partien. Weiterlesen

Drei Kandidaten für ein Halleluja


Veröffentlicht am 27. März 2015

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Auftakt zum FIFA-Präsidenten-Wahlkampf in Wien

Wenn am 29. Mai in Zürich über die FIFA-Präsidentschaft bis ins Jahr 2019 befunden wird, steht nicht weniger als die Glaubwürdigkeit des Weltfußballverbands auf dem Spiel. Der umstrittene Amtsinhaber ist dann exakt 79 Jahre und 80 Tage alt, darf sich gleichwohl berechtigte Hoffnungen darauf machen, dass seinen 17 Dienstjahren an der Spitze weitere vier folgen werden. Mindestens. Denn bei der FIFA erscheint anno 2015 offenbar kein Szenario mehr zu verquer, als dass es nicht doch Mittel und Wege für eine Umsetzung geben würde. Schließlich geht es, das brachte kürzlich erst Wolfgang Bosbach im Gespräch mit Magath & Fußball treffend zum Ausdruck, einzig und allein um das Organisieren von Mehrheiten. Und darin ist Joseph Blatter, das muss man eingestehen, ein Meister seiner Klasse. Gut möglich also, dass der Patriarch des Weltfußballs seinen Kritikern und Gegnern auch über das Frühjahr hinaus die lange Nase dreht. Ein fünfter Blatter-Zyklus aber würde nicht nur die Chance einer Weltmeisterschaft auf Grönland oder den Philippinischen Inseln dramatisch in die Höhe schrauben, er würde wohl vor allem den ohnehin schon ramponierten Ruf der FIFA und damit einhergehend die Reputation des Fußballs in der Welt endgültig und nachhaltig beschädigen. Doch wer bitteschön sollte sich dem entgegenstellen? Der UEFA-Kongress in der Wiener Messehalle D lieferte zumindest erste Antworten auf diese entscheidendste aller Fragen. Weiterlesen

Mehr als Fußball


Veröffentlicht am 28. Januar 2015

Lionel Messi bei einem Krankenhausbesuch im Hospital del Mar in Barcelona im Januar 2012.

Lionel Messi bei einem Krankenhausbesuch im Hospital del Mar in Barcelona im Januar 2012.

 

„Ich gewinne lieber Titel mit der Mannschaft als individuelle Auszeichnungen zu bekommen oder mehr Tore als jeder andere zu schießen. Es ist mir wichtiger, ein guter Mensch zu sein, als der beste Fußballer der Welt. Was bleibt am Ende, wenn alles vorbei ist? Wenn ich mal in den Ruhestand gehe, möchte ich als einer in Erinnerung behalten werden, der Gutes bewirkt hat. Ich schieße gern Tore, aber ich mag es auch, mit Mitspielern befreundet zu sein. Es ist schön, wenn man dich als Person schätzt und eine hohe Meinung von dir hat.“

(Lionel Messi, Interview mit Ramón Besa und Luis Martín in El País, 30. September 2012)

Das Wettschießen geht weiter


Veröffentlicht am 19. Januar 2015

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Erneuter Messi-Dreierpack im Riazor

Real Madrid ist spanischer Wintermeister – und das, obwohl das Team von Carlo Ancelotti weiterhin eine Partie weniger bestritten hat als der Rest. Dieser Titel für das Starensemble anders als die Copa del Rey freilich ohne Wert, immerhin aber gutes Omen: In fast 70 Prozent der Spielzeiten, in denen Real das Tableau bei Saisonhalbzeit anführte, gewannen sie später auch die Meisterschaft. Derlei Statistikmaterial bedeutet für die Konkurrenz allerdings keinen Grund, das Handtuch zu werfen. Real ist nicht unbesiegbar, das zeigten Fernando Torres und Atlético Madrid erst unter der Woche. Der spanische Pokal jedenfalls ist in diesem Jahr für die Königlichen nicht mehr zu gewinnen und auch wenn es in der Liga weiterhin rund läuft, sieht ein Ruhekissen an der Tabellenspitze wahrlich anders aus. Die Verfolger bleiben dran, den 19. Spieltag in der Primera División gestalteten die ersten sechs Mannschaften allesamt siegreich. Herausragend dabei zweifellos Lionel Messi, der seine persönliche Erfolgsbilanz gegen La Coruña auf nunmehr neun Treffer in vier Spielen ausbaute und den FC Barcelona fast im Alleingang in der Spur hielt. Weiterlesen

Teamplayer


Veröffentlicht am 17. Januar 2015

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„Beim Ballon d’Or würde ich für niemanden stimmen. Ich bin total dagegen. Ich bin jemand, der Wert auf das Team legt und bevorzuge Spieler, die sich in den Dienst der Mannschaft stellen.“

(Arsène Wenger, Pressekonferenz, 15. Januar 2015)

Menschliche Halbgötter


Veröffentlicht am 12. Januar 2015

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Cristiano Ronaldo ist Weltfußballer 2014

Die gute Nachricht: Es ging nicht um Katar oder um Sepp Blatter, es ging, zumindest vordergründig um Fußball und drei ganz besondere Aushängeschilder dieser Branche und Sportart. And the winner is Cristiano Ronaldo!

Gerecht oder ungerecht, Respekt und Achtung allen drei Sportlern und Gratulation an das Trio und natürlich den Sieger. Die drei sind längst beschriebene Blätter, gehören zu den Werbeikonen unserer Zeit, sind Eventstars, im Haupt- oder Nebenberuf, je nach Sichtweise, auch noch Fußballer. Nichts was nicht schon geschrieben, was nicht täglich zu lesen. Blicken wir heute auf eine Gemeinsamkeit der drei Spieler neben dem Platz, welche zu loben und wofür ein Kompliment durchaus angebracht. Natürlich fällt es Multimillionären wesentlich leichter, sich sozial zu engagieren. Dennoch muss man so ein Engagement dann nicht unter Generalverdacht stellen oder die Nase rümpfen, sondern sollte es vielmehr als das sehen, was es am Ende ist: eine konkrete Hilfe. Solche Art Hilfe leisten die in Zürich Geehrten jeder auf seine Weise. Weiterlesen

Ein Kaiser ohne Kleider


Veröffentlicht am 23. Juni 2014

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Ein großartiger Fußballer für den Olymp der Außergewöhnlichen wird man nicht nur durch gute Spiele und Tore, sondern durch ein Lebenswerk und Turniere, denen man seinen Stempel aufdrückt. Dem Clubfußball hat Cristiano Ronaldo große Spiele beschert, mit seiner Leistung zu Titeln und Erfolgen beigetragen. Im Trikot der Nationalelf bleibt vieles Stückwerk, gelingt wenig, gleicht er einem ewig Unvollendeten. Aus dem Baukasten für phantastische Fußballer hat er einige begnadete Werkzeuge mitbekommen, er wandelt damit nicht auf dem Weg des großen Eusébio, geht eher auf den Pfaden von David Beckham. Verdenken kann man es ihm nicht, Geld und Ruhm sind beachtlicher Treibstoff für ein Leben. Wer würde wohl nicht in den Glitzer dieser Welt greifen, wenn er ihm so üppig geboten? Nun muss auch die größte Werbeikone des Weltfußballs vorzeitig die Heimreise antreten. Das 2:2 von Portugal gegen die USA besiegelte auch sein WM-Schicksal, der fadenscheinige Strohhalm einer Resthoffnung bleibt Illusion. Weiterlesen

Weltfußballer und WM-Wetter


Veröffentlicht am 8. Dezember 2013

Weltfußballer: „Ich finde schon, dass es ein Spieler von Bayern München sein muss. Aber mich wundert, dass nicht über Manuel Neuer oder Bastian Schweinsteiger diskutiert wird. Oder Thomas Müller, der in jungen Jahren schon in dieser herausragenden Mannschaft eine wichtige Rolle spielt. Die sehe ich noch vor Ribéry.“

WM-Wetter in Brasilien: „Als Trainer würde ich sagen: Hört auf zu lamentieren! Ich habe 1986 bei der WM in Mexiko um zwölf Uhr mittags gespielt, und das auf 2000 Metern Höhe – und das ging auch irgendwie. Die deutschen Spielorte sind alle am Meer, da wird schon die eine oder andere frische Brise wehen. Im Landesinneren dürfte es deutlich unangenehmer werden. Ich würde das alles nicht dramatisieren.“

(Felix Magath, Interview Auszüge, Die Welt, 8. Dezember 2013)