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Come On You Whites!


Veröffentlicht am 11. Mai 2014

Shahid-Khan

Eigentümer und Chairman Shahid Khan wendet sich an die Fans des Fulham FC

Im Programmheft zum letzten Saisonspiel 2013/14 der Premier League, aus Anlass der Begegnung mit Crystal Palace, wendet sich der Eigentümer und Vorsitzende des Fulham FC, Shahid Khan, in einem persönlichen Grußwort direkt an Freunde und Fans des Clubs. Er macht den treuen Fans nicht nur Mut, sondern bekundet darin seine volle Unterstützung und sein absolutes Engagement in schlechten wie guten Zeiten für den Verein und weist optimistisch wie kämpferisch in die Zukunft. Dabei stellt er klar und gibt den Fans sein Wort, er werde alles Mögliche tun und leisten, um die Voraussetzungen zu erbringen, den Verein auf schnellstem Weg wieder in die Premier League zu führen. Shahid Khan will gemeinsam mit Felix Magath das Ziel Wiederaufstieg in die Premier League erreichen und lässt keinen Zweifel, dass er volles Vertrauen in Felix Magath und dessen Fähigkeit hat, eine Mannschaft zu entwickeln, die dieser Herausforderung gerecht wird. Dabei bittet Shahid Khan alle Anhänger des Fulham FC um Unterstützung für diesen Weg und für die Person von Felix Magath. Der Eigentümer stellt dabei auch nochmals das große Engagement von Felix Magath für den Fulham FC heraus. Am Ende seiner Ausführung bedankt sich Shahid Khan auf emotionale Weise für die tolle Unterstützung der Fans über die gesamte Saison und endet mit dem Schlachtruf der Cottagers: „Come On You Whites!“

Redaktion Magath & Fußball

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Felix Magath vor Spiel gegen Crystal Palace


Veröffentlicht am 9. Mai 2014

„Wenn Sie ein neues Team bauen, dann können Sie nicht nur junge Spieler brauchen. Das wäre zu viel Last auf deren Schultern. Um die jungen Spieler zu führen, benötigen Sie erfahrene Spieler. Deshalb werden wir ein gemischtes Team aufbauen, welches in Zukunft erfolgreich sein wird aber natürlich auf vielen jungen Spielern basiert. Bei Fulham haben wir eine sehr gute Jugendakademie, so ist es für mich doch völlig logisch, mit diesen jungen Spielern auch zu arbeiten. Schauen Sie bitte auf die Geschichte beim FC Southampton, dort ist man den Weg so gegangen. Sie begannen mit jungen Spielern und jetzt haben sie einige international erfahrene Spieler in der Mannschaft. Diesen Weg wollen wir auch gehen. Wir können nicht versprechen, dass wir die Saison mit einem Sieg beenden, aber wir werden alles versuchen. Ich denke, die Spieler wollen zeigen, dass sie besser sind als es die letzten Ergebnisse aussagen. In den nächsten Tagen werden wir auch mit den Spielern sprechen und herausfinden, welche bleiben und welche uns verlassen werden. Dabei setze ich auf Spieler, die sich voll und ganz mit Fulham identifizieren, das ist die Grundlage für den Erfolg in der Zukunft.“

„Ich arbeite gerne bei diesem Club, ich mag den englischen Fußball und London ist ein schöner Ort zum Leben. Es war immer klar, ich bin hierhergekommen, um den Aufbau einer neuen Mannschaft zu gestalten. Mit vielen jungen Spielern zu arbeiten und ein neues Team aufzubauen ist phantastisch, darüber habe ich auch schon mit unserem Eigentümer gesprochen. Wir versuchen gemeinsam einen Verein aufzubauen, der künftig in der Premier League eine gute Rolle spielen wird und eben nicht nur gegen den Abstieg kämpft. Das ist für mich eine großartige Herausforderung, der ich mich nun stelle. Wir müssen unsere Philosophie ändern, müssen uns intensiv um unsere jungen Spieler kümmern, und diese für die Zukunft tauglich machen. Wir blicken jetzt nach vorne und nicht zurück.“

(Felix Magath, Craven Cottage, London, 9. Mai 2014)

Inspiration und Besessenheit


Veröffentlicht am 4. September 2013

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„Fußball ist ein Mannschaftssport. Ich setzte nicht auf elf Einzelspieler, der eigentliche Leader war das Spiel selbst. Und das ist eine Lehre für die Zukunft: Kein Scheich wird jemals das Zusammenspiel einer Mannschaft kaufen können. Er kann die besten Individualisten und erfolgreichsten Spieler versammeln, aber eine Spielidee kann nur durch Inspiration, Konzentration und Fleiß entwickelt werden. Das Spiel ist nicht käuflich.“

„Ich gab alles und forderte auch alles. Nach dem dritten Jahr war ich ausgelaugt. Die italienische Fußballszene sah in mir einen Umstürzler. Ich musste gegen alles kämpfen, auch gegen weite Teile der Presse. Das war ein großer Druck. Ich habe 16 Stunden am Tag gearbeitet und nur an Fußball gedacht. Wie ein Besessener. Ich war überzeugt, dass man immer noch mehr und alles besser machen konnte.“

(Arrigo Sacchi, Ex-Trainer AC Mailand und Italien, Interview 11Freunde, 24. Februar 2013)

Blick nach vorn


Veröffentlicht am 2. August 2013

„Ich habe gelernt, mich von der Vergangenheit zu lösen, nach vorn zu schauen, mich mit der Zukunft zu beschäftigen und nicht mit dem, was war.“

(Felix Magath, Interview „Mona Lisa“ – ZDF, 25. Juni 2013)

Was für ein Schotte!


Veröffentlicht am 10. Mai 2013

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Keine Abgesänge. Der Fußball liebt ihn, und er den Fußball. Daran wird sich nichts ändern. Alex Ferguson nimmt Abschied von der Trainerbank, nicht vom Fußball oder vom Leben. Im Trainerolymp muss er nicht um Einlass bitten, er wohnt dort längst. Dieses Leben hat noch tolle Dinge für ihn parat. Die Familie war immer seine feste Burg. Sie werden ihn willkommen heißen. Seine Pferde sind so edel wie seine Weine erlesen, die häusliche Bibliothek so üppig wie sein Wissensdurst groß. Auch bei den Red Devils wird man ihn weiterhin wollen, fragen und begehren. Manchester United ist Alex Ferguson und Alex Ferguson ist Manchester United. Das wird die Zukunft des Clubs nicht lähmen, sondern stärken. Wie er stets auf die Loyalität von Bobby Charlton bauen konnte, wird sich David Moyes auf die unbedingte Loyalität von Sir Alex verlassen können. Als der Meistertrainer des FC Aberdeen sich Richtung Manchester aufmachte, um einen Verein zu übernehmen, der im Mittelmaß versank und nur noch von der eigenen Legende lebte, ahnte niemand was da begann. Er hatte keinen Zauberstab, er wirkte keine Wunder. Er tat was Jungs aus dem rauen Govan gelernt haben, er begann hart zu arbeiten. Heute bestaunt die Fußballwelt den Neuschöpfer von Manchester United und verneigt sich respektvoll vor dessen Lebenswerk. Wenn er am Sonntag das Old Trafford betritt, steht wohl einer der emotionalsten Momente der englischen Fußballgeschichte bevor. Den Schotten wird es freuen. Dann wird er tun, was er immer getan, er wird seinen Job machen. Magnificent dieser Mann. DANKE Fergie.

Redaktion Magath & Fußball