Schlagwort-Archive: Heidel

Irre Gehälter


Veröffentlicht am 1. September 2015

„Die Engländer geben irre Gehälter für durchschnittliche Spieler aus. Was wir im Monat zahlen, gibt es dort in der Woche. Wenn ein Spieler dann vorzeitig den Klub verlassen soll, weil es sportlich nicht mehr passt, gibt es kaum noch einen Markt für ihn. So hohe Gehälter können sie vielleicht noch in der Golfregion, in Russland und mit Abstrichen in der Türkei verdienen.“

(Christian Heidel, Interview Der Spiegel, 29. August 2015)

Nicht gut für Liga


Veröffentlicht am 15. März 2015

„Wir alle haben vielleicht doch unterschätzt, was es bedeutet, wenn die Bayern kilometerweit vorneweg marschieren. Die Leute diskutieren eben am allerliebsten darum, wer die Schale bekommt. Das Thema Meisterschaft ist aber nun im dritten Jahr in Folge wahrscheinlich frühzeitig erledigt. Dazu kommt, dass seit einer Teilnahme von Werder Bremen vor fünf Jahren immer die gleichen Klubs in der Champions League mitspielen: Bayern, Dortmund, Schalke und Leverkusen. Das ist in den Leuten drin, dass die Bundesliga nicht mehr so viel Überraschendes liefert. Dazu vertieft diese Konstellation natürlich die finanziellen Gräben und verfestigt die Zustände. Das ist nicht gut für die Liga.“

(Christian Heidel, Manager Mainz 05, Interview FAZ, 7. März 2015)

Der Winter, der ein Sommer war


Veröffentlicht am 1. März 2015

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„Die FIFA kann wirklich machen, was sie will. Wenn die FIFA entscheidet, das Endspiel findet Heiligabend statt, und wenn es Unentschieden ausgeht, spielen wir an Silvester weiter, dann muss das anscheinend jeder so hinnehmen. Was mir da völlig zu kurz kommt, ist die Verantwortung der Menschen, die vor vier Jahren für Katar gestimmt haben. Jedem, der sich mit der Thematik beschäftigt hat, war klar, dass das, für was sie jetzt abstimmen, nie so kommen kann. Es ist definitiv ein Fehler, wenn man eine WM für Sommer ausschreibt und dann sagt, sie findet im Winter statt.“

(Christian Heidel, Manager Mainz 05, Pressekonferenz, 26. Februar 2015)

Manager im Hintergrund


Veröffentlicht am 24. Januar 2015

„Ich bin zwar präsent, ergreife aber in der Regel weder in Sitzungen das Wort, noch diskutiere ich mit dem Trainer über die Aufstellung. All das würde einen Trainer kleiner machen. Er muss für die Spieler die Nummer eins im sportlichen Bereich sein – und nicht der Manager. Ich sehe meine Rolle eher im Hintergrund. Präsenz muss auch nicht immer körperliche Präsenz bedeuten. Es reicht, wenn jeder weiß: Da ist noch jemand, der die Spielregeln, die einzuhalten sind, vorgibt.“

(Christian Heidel, Interview spox.com, 8. Dezember 2014)