Schlagwort-Archive: Julian Draxler

Felix Magath zum Wechsel von Julian Draxler


Veröffentlicht am 15. September 2015

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„Bei Schalke 04 ist Julian in den letzten Jahren stagniert. Und da tut ein neuer Impuls gut. […] In Wolfsburg hat er Mitspieler, die ihn weiterbringen können. Von daher hat er es richtig gemacht. […] Auf der zentralen Mittelfeldposition hat er bei Schalke nicht mehr die Möglichkeiten gehabt. Das ist seine beste Position. Dafür hat man ihn nach Wolfsburg geholt. […] Die Mannschaft der Wolfsburger wird aber ein bisschen mehr auf ihn eingehen müssen. Er ist ein anderer Spielertyp als Kevin De Bruyne. […] Es war ein Fehler, dass er zu früh schon das Gesicht des FC Schalke wurde. Er wurde immer wieder in den Blickpunkt gerückt. Das ist für einen jungen Spieler schon eine Belastung. Diese Störfeuer wird er nun beim VfL Wolfsburg nicht mehr haben. Er wird nicht so im Fokus stehen wie bei Schalke. Das wird ihm gut tun.“

(Felix Magath, Interview SID, 15. September 2015)

Felix Magath im Doppelpass


Veröffentlicht am 6. September 2015

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Mario Götze: „Ich denke, dass Götzes Leistung auch der Situation geschuldet ist: Er war in Dortmund Superstar, kam dann zum FC Bayern – und dort gehen bekanntlich die Uhren ein bisschen anders. Er wollte seinem Vereinstrainer zeigen, was er kann. Und das ist ihm gelungen.“

Julian Draxler: „Er ist ein anderer Spielertyp als Kevin de Bruyne. Julian ist mehr der Abschlussspieler als sein Vorgänger. Er wird mehr Tore schießen als Kevin de Bruyne, aber weniger vorbereiten.“

Transferaktivitäten: „Das ist eine völlig normale Entwicklung, die wir schon die ganzen Jahre über nicht wahrhaben wollten. Das Geld regiert den Fußball. Und da das meiste Geld in England liegt, regieren eben deren Klubs. Das Geld steht im Vordergrund und dem müssen wir Rechnung tragen. Wir haben immer noch diese romantische Vorstellung und möchten diese bewahren, aber auch international eine starke Rolle spielen. Aber das widerspricht sich. Wenn die Bundesliga und nicht nur der FC Bayern international konkurrenzfähig bleiben will, dann muss sie sich ändern.“

Wettbewerb: „Wir müssen aufpassen, dass wir den Wettbewerb nicht einstellen. Der FC Bayern ist nicht mehr einzuholen und wird in den nächsten fünf bis zehn Jahren immer Meister. Vereine wie der FC Augsburg können nicht nach oben kommen, weil sie die Spieler nicht halten können. Selbst der VfL Wolfsburg kann einen Kevin De Bruyne nicht halten, obwohl man eigentlich die Möglichkeiten dazu hätte.“

(Felix Magath, Sport1 Doppelpass, 6. September 2015)

Der gerechte Lohn


Veröffentlicht am 19. Juli 2014

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Deutschland ist hochverdienter Weltmeister 2014

1954, 1974, 1990, 2014! Deutschland ist Weltmeister! Endlich, der vierte Stern! Doch wer hätte das noch vor zwei Monaten für möglich gehalten, als eine personell arg gebeutelte DFB-Auswahl am 21. Mai ins Trainingslager im Passeiertal in Südtirol aufbrach? Neuer, Schweinsteiger, Lahm – inzwischen WM-Helden und dem Legendenstatus nah – plagten sich mit mehr oder minder schweren Verletzungen, der Pflichtspielmarathon einer gedrängten Spielzeit hatte seine Spuren hinterlassen. Schnell ward zudem der Stab über Joachim Löw gebrochen, der einmal mehr mit ebenso mutigen wie überraschenden Kaderentscheidungen aufgewartet hatte, die Wünsche der etwa 81 Millionen Bundestrainer in unserem fußballverrückten Land natürlich nicht alle erfüllen konnte und deshalb öffentlich zum Abschuss freigegeben wurde. Kurzum: Die Kritiker und hiesigen Sportmedien rieben sich erwartungsfroh die Hände angesichts der unmittelbar bevorstehenden Zäsur in Fußball-Deutschland. Doch 59 Tage später ist plötzlich alles anders. Eine Generation, der die Siegermentalität auf der größten Bühne des Weltfußballs schon abgesprochen wurde, hat sich auf beeindruckende Weise selbst ein Denkmal gesetzt. Ein echtes Team hat es allen gezeigt. Weiterlesen

Felix Magath über Julian Draxler


Veröffentlicht am 10. Mai 2013

„Talent ist noch keine Garantie für einen Trainer, dass es dieser Spieler auch wirklich schafft. Der verantwortungsvolle Umgang mit seinen Mitteln und der Wille etwas zu leisen, die Bereitschaft für den Erfolg zu arbeiten, gehört unabdingbar zur Grundlage für eine große Karriere. Julian Draxler hat diesen Weg eingeschlagen. Schon beim Debüt legte der damals 17-Jährige beachtliche Reife an den Tag, ich war von ihm überzeugt. Diese menschliche Reife ist sicher auch einem guten persönlichen Umfeld und seinem Elternhaus geschuldet.

Seit seinem Debüt verfolgt Julian Draxler seinen Berufsweg weiterhin mit großer Ernsthaftigkeit, echtem Erfolgshunger, sportlichem Ehrgeiz und der richtigen Einstellung. Wenn sich eine Entwicklung am Karrierebeginn auch schwer prognostizieren lässt: Was Julian Draxler bisher geleistet hat, gibt Anlass zu großem Optimismus.

Sein Charakter neben und auf dem Platz wie seine besondere Fähigkeit, offensiv zu marschieren und Druck auf das gegnerische Tor auszuüben, macht ihn zu einem wichtigen und wertvollen Spieler für seinen Verein und für die Nationalmannschaft.“

(Felix Magath, Gespräch mit Redaktion Magath & Fußball, 10. Mai 2013)

Das (königs-)blaue Licht


Veröffentlicht am 10. Mai 2013

Julian Draxler wächst auf Schalke zur Führungsfigur.

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Es läuft die 116. Spielminute in einem Fußballkrimi, der eigentlich nicht wirklich einen Verlierer verdient hätte. Ein Pokal-Fight treibt auf seinen unausweichlichen Höhepunkt. Alles ist gesagt wie geschrieben. Die Fans beider Teams durchleben gerade Himmel und Hölle. Für die Schalker wie deren Nürnberger Gäste beginnen nervenzerreißende Minuten. Die Spannung kaum noch erträglich. Solche Augenblicke brauchen oft den besonderen Moment. Da entschließt sich Felix Magath, einer Partie, die längst auf des Messers Schneide steht, mit seiner dritten und letzten Einwechslung einen finalen Impuls zu versetzen. Peer Kluge, der sich gegen seinen alten Club bis aufs Letzte verausgabt hat, verlässt unter großem Beifall den Rasen. Julian Draxler macht sich bereit für den Sprung ins Rampenlicht der Bundesliga. Sein besonderer Karrieremoment ist gekommen. Weiterlesen